Machbarkeitsstudie „KLÄRSCHLAMM“ des RHV

RHV Braunau
Foto: RHV Braunau

In den Kläranlagen der Region fallen erhebliche Mengen an Klärschlämmen an, die u.a. durch ihren hohen direkt pflanzenverfügbaren Phosphatgehalt für die Ausbringung in der Landwirtschaft geeignet sind. Diese mit hohen Kosten verbundene Ausbringung ist in der Zukunft mit Unwägbarkeiten verbunden. Die Diskussion um nicht abbaubare und im Klärschlamm enthaltene Pharmaprodukte, Hormone u. dgl. können in Zukunft eine landwirtschaftliche Ausbringung erschweren.

Die Verknappung der Ressource Phosphat wird eine Phosphorrückgewinnung aus Kläranlagen immer wichtiger machen.

Das Projekt zur solaren Trocknung und anschließender Pyrolyse wird nun auf Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit für die in der Region bestehenden Kläranlagen geprüft. Die Möglichkeit der Verwertung der gewonnenen Klärschlammkohle als Düngemittel sollte ebenfalls geprüft werden.

Angestrebte Ergebnisse: Darstellung einer Entscheidungshilfe zur Projektplanung und –Ausführung.

Projektträger: Reinhaltungsverband Braunau und Umgebung
Aktionsfeld: Natürliche Ressourcen
Fördersatz: 80%